2 Klicks für mehr Datensicherheit!
Beim ersten Klick aktivieren Sie den Button, beim zweiten Klick senden Sie Ihre Empfehlung.
0541 / 2 97 46

UV-Tipps

Die Sonne ist Licht- und Lebensspender. Unsere Kinder brauchen sie ebenso wie wir selbst für unser Wohlbefinden. Doch bei übermäßigem Sonnengenuss zeigt die Sonne uns auch ihre „Schattenseiten“. Augen- und Hautärzte warnen vor Augen- und Hauterkrankungen, die im schlimmsten Falle zur vollständigen Erblindung oder zu Hautkrebs führen können.
Schuld daran ist die im Sonnenlicht enthaltene ultraviolette Strahlung, besser bekannt unter dem Kürzel UV. Diese erreicht mittlerweile in immer stärkerem Maße die Oberfläche unseres Planeten, da die eine schützende Hülle bildende Ozonschicht immer dünner wird. Unsere UV-Tipps helfen ihnen, mit Verstand und Genuss ein Bad in der Sonne zu nehmen und Risiken von vorn herein zu vermeiden.
Zusammen mit Medizinern, Chemikern und dem augenoptischen Institut wurde ein Ratgeber zusammengestellt, der für Eltern und Kinder aufklärende Informationen sowie reichlich UV-Tipps rund um das richtige Verhalten in der Sonne enthält.

Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.

Augenblick mal!

Sonne spendet Licht und Leben. Sie ist für unser Wohlbefinden und das unserer Kinder notwendig. Aber die Sonne hat auch ihre `Schattenseiten´. Augen- und Hautärzte warnen vor übermäßigem Sonnengenuß. Sie befürchten eine  Zuname  der Augen- und Hauterkrankungen bis hin zu Erblindung und Hautkrebs. Ursache ist der Anteil an ultravioletter Strahlung im Sonnenlicht, genannt : UV. Die UV-schädliche Strahlung erreicht immer stärker die Erdoberfläche, weil die schützende Ozonschicht ständig dünner wird. Sonnenbaden mit Verstand und die richtigen Schutzmittel helfen, Risiken zu vermeiden.

In Kooperation mit Medizinern, Chemikern und dem augenoptischen Institut wurde dieser Ratgeber entwickelt, die der Aufklärung und Information von Eltern und Kindern rund um den Bereich UV-Strahlung und Sonne dienen soll.

Die Sonne- ...ist nicht nur Licht

Das Sonnenlicht setzt sich aus unterschiedlichen Strahlen zusammen. Sonnenstrahlen bestehen zur Hälfte aus ultraviolettem und sichtbarem Licht, zur anderen Hälfte aus Infrarotlicht. Das Infrarotlicht erzeugt die angenehme Wärme der Sonne. Der ultraviolette Bestandteil (UV) bedeutet Gefahr für Augen und Haut. Besonders gefährlich ist die UVB-Strahlung. sie ist energiereicher als UVA-Strahlung und kommt zunehmend auf die Erdoberfläche.
Schutz vor der UV-Strahlung bietet die Ozonschicht. Sie wirkt in 20 bis 30 Kilometern Höhe wie eine riesige UV-Schutzbrille. Durch negative Umwelteinflüsse nimmt die Ozonschicht aber ständig ab. Ein Ende dieser Ozonschichtreduzierung ist nicht in Sicht. Selbst bei einem sofortigem Stop des FCKW-Ausstoßes würde die Ozonschicht Jahre brauchen, um sich zu regenerieren.

Frühjahr = UV-Gefahr

Der Schutz von Augen und Haut ist angesichts dieser Entwicklung auch nicht mehr nur ein Thema für den Sommer- und Skiurlaub. Die vom Ozonloch betroffene Fläche hat mittlerweile eine Größe von 22 Millionen Quadratmetern - das ist zweimal die Fläche von Europa - erreicht. Neueste Auswertungen haben ergeben, daß auch über der Nordhalbkugel der Erde die Ozonschicht in gefährlichem Maße abnimmt. Was viele nicht wissen: Vor allem im Frühjahr sind wir selbst bei uns in Deutschland einer starken UV-Srahlung ausgesetzt, weil die Ozonschicht nach den Wintermonaten besonders ausgedünnt ist. So war im März 1996 über Osnabrück die Ozonschicht um mehr als 50 Prozent reduziert. An den ersten schönen Frühlingstagen, an denen viele im Freien die Sonnenstrahlen genießen, besteht laut UV-Schutz-Vorhersage zum Beispiel ohne entsprechenden Schutz bereits nach 45 Minuten Sonnenbrandgefahr.

Die Wirkung auf die Haut

Überprüfen Sie also vor dem Sonnenspaß zu Hause oder im Urlaub gewissenhaft, zu welchem Hauttyp Sie gehören. Besonders gefährdet sind Menschen, die schnell einen Sonnenbrand bekommen oder deren Bräunungsfähigkeit nicht stark ausgebildet ist. Dies gilt besonders für  hellhäutige, blonde Menschen, kann aber auch bei anderen Hauttypen auftreten. Beachten sie, daß die verschiedenen UV-Strahlen unterschiedlich auf die Haut wirken. Die UVA-Strahlen bräunen spontan. Allerdings verblaßt die Bräune ebenso schnell. Anders dagegen ist es bei der UVB-Strahlung. Sie dringt tiefer in die Haut ein. Bekommt die Haut zuviel UVB ab, kommt es zum risikoreichen Sonnenbrand. Die UVB-Intensität hängt von Tages- und Jahreszeit, der Entfernung zum Äquator und der Höhe über dem Meeresspiegel ab.

Gefährdung der Augen

Genauso gefährdet wie die Haut ist auch das menschliche Auge, wenn es um UV-Strahlung geht. Fest steht, daß der UVB-Anteil in der UV-Strahlung die Entstehung von Grauem Star (Katarakt) im Auge fördert. Bei dieser Augenkrankheit handelt es sich um eine Trübung der Augenlinse, die bis zur Erblindung führen kann. Ein Beispiel zu den falalen Folgen von UV-Strahlung auf das Auge: In Australien laufen Schafe vor die Zäune, weil sie durch zu hohe UV-Belastung blind geworden sind. Besonderen Schutz mit einer UV-getesteten Brille benötigen die Augen dort, wo starke Reflektionen stattfinden. So ist beispielsweise im Wasser ein Augen-UV-Schutz ratsam, gleiches gilt am hellen Sandstrand und erst recht im Schnee. Neuer Schnee z.B. reflektiert 80 bis 90 Prozent der auftretenden UV-Strahlung.
Hier gilt es zu handeln.

Der richtige Sitz Ihrer Sonnenbrille

Achten sie auch auf den richtigen Sitz Ihrer Sonnenbrille. Neben der UV-Schutz-Qualität der Gläser ist das Trageverhalten sehr wichtig. Untersuchungen haben ergeben: Ist Ihre Brille falsch angepasst, so steigt die Strahlenbelastung im Durchschnitt um das Zehnfache.
Der Grund dafür ist der hohe Anteil an diffuser UV-Strahlung, die von allen Seiten ins Auge dringt, wenn die Brille schlecht sitzt. Deshalb warnen Experten davor, Brillen von der Stange zu kaufen. Nur im Fachgeschäft kann die Brille 100-prozentig angepaßt, und guter Sitz gewährleistet werden.
Übrigens: Das Tragen einer richtig angepaßten Sonnenbrille wird auch von Dermatologen empfohlen. Eine Sonnenbrille hilft nicht nur die Augen, sondern auch die Haut um das Auge herum vor UV-Strahlen zu schützen. Auch starke Sonnenexpeditionen können hier zu Hautkrebs führen.

Wussten Sie schon...?

Für spezielle Sportarten, Berufe, Expeditionen oder Vorhaben führen wir die entsprechende Spezialausrüstung !
Sprechen Sie uns an und machen Sie es wie die Profis.
Das Sortiment von Oakley T bietet Ihnen z.B. Sonnen-
brillen für ( fast ) alle `Probleme´.

Qualität ist Sicherheit

Trauen Sie nur den Profis. Lassen sie sich beim Kauf einer Sonnenbrille nicht von dunklen Gläsern täuschen. Bereits ein normales, weißes Brillenglas kann vollen UV-Schutz garantieren.
Es muß nur entsprechend vergütet sein. Dabei bieten in der Regel Kunststoffgläser höheren UV-Schutz als mineralische Gläser. Die verhängnisvollste Variante ist eine besonders dunkle Glastönung ohne gleichzeitigen UV-Schutz. Durch die dunklen Gläser öffnen sich die Pupillen weiter als normal und lassen eine höhere Strahlendosis ins Auge treten. Wer seine Sonnenbrille beim Nichtfachmann kauft, sollte die UV-Schutzversprechungen mit Vorsicht genießen. Es haben sich Herstellerangaben zum UV-Schutz als nicht zutreffend erwiesen. Lassen Sie Ihre Brille mit Hilfe anerkannter Meßtechnik auf ihren UV-Schutzwert bei uns überprüfen.

Kontrollierte Qualität

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser: Das weiß der Volksmund schon lange. Deshalb überlassen Sie uns, was den UV-Schutz angeht, nichts dem Zufall.
Bei uns wird Ihnen der tatsächliche UV-Schutz auch zertifiziert.
Wir bedienen uns dabei eines sogenannten Spektralphotometers, das in Verbindung mit einer speziellen Meßsoftware in der augenoptischen Branche Maßstäbe setzt. Nur eine solche Messung kann Ihnen als Verbraucher wissenschaftlich fundiert sagen, was Ihre Brille beim UV-Schutz taugt.
Verlangen Sie beim Brillenkauf - und das gilt nicht nur für die Sonnenbrille - eine ausführliche und kompetente Beratung.
Schließlich haben Sie nur ein Paar Augen!

UV-Schutz-Klassen

Zur Unterstützung des modischen Outfits reicht eine Sonnenbrille nicht mehr aus. Wer glaubt, es gibt eine Sonnenbrille für alle Fälle, der täuscht sich. Nicht umsonst empfehlen wir, bei der Auswahl einer Sonnenbrille, die gründliche Beratung in unserem Fachgeschäft. Es hängt - wie auch beim Schutz der Haut - alles davon ab, wo die Sonnenbrille zum Einsatz kommt. Wer ins Hochgebirge oder ans Meer fährt, sollte eine Sonnenbrille mit der höchsten UV-Schutzstufe 3 sein Eigen nennen. Wer dagegen beispielsweise im Sauerland Urlaub machen möchte, für den reicht bereits UV-Schutzstufe 2. Bei der Auswahl der richtigen Gläser geht es um die individuellen Anforderungen. Nur der Augenoptiker kann Ihnen hier Rede und Antwort stehen.

UV-Schutzklassen nach EU-Norm 1836Transmission UV-Strahlung bezgl. UV-A u. UV-BBemerkungen
0 88% kein ausreichender UV-Schutz
1 10% ausreichender UV-Schutz für unsere Breiten
2 6,5% guter UV-Schutz
3 0,0% maximaler UV-Schutz von 100%

Vorsicht bei Blendung

Dennoch dürfen Sie neben der UV-Problematik den Blendschutz einer Sonnenbrille nicht aus den Augen verlieren. Wenn Sie Ihre Augen einer starken Lichteinwirkung aussetzen - zum Beispiel direkt in die Sonne schauen oder Lichtreflexionen auf dem Wasser oder im Schnee beobachten - gefährden Sie den "gelben Fleck". Das ist die Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Eine Überdosis Sonnenlicht führt - ähnlich wie bei der Haut - zu einer Art Sonnenbrand.
Zurück bleiben Narben.
Sie sehen also:
Die Wahl der richtigen Brille ist ein sehr komplexes Thema. Beim Kauf einer Sonnenbrille ist deshalb eine intensive Beratung und Betreuung in Ihrem Augenoptik- Fachgeschäft der richtige Weg, um auf Nummer sicher zu gehen.

Tauglichkeit im Straßenverkehr

Seit Februar 1997 kommt dem Blendschutz eine besondere Bedeutung zu. Mit diesem Datum ist die Europäische Norm 1836 in Kraft getreten, die erstmals den Blendschutz in Klassen einteilt und vor allem den Einsatz von Sonnenbrillen im Straßenverkehr regelt. Denn es dürfen längst nicht alle Sonnenbrillen beim Autofahren aufgesetzt werden. Zu dunkle Tönung, schlechte Abbildungsqualität infolge schlechter Gläser und Tönungen, die Signalfarben im Straßenverkehr verfälschen, müssen mit einem entsprechenden Symbol "Verkehruntauglich" versehen werden.
Wir haben in unsere Meßsoftware die neue EN-Norm aufgenommen und können deshalb neben dem UV-Schutz auch die neuen, offiziellen Blendschutzstufen messen. Diese neuartige Meßsoftware hat mittlerweile auch in Australien - in einem Land mit hoher UV-Gefahr - starke Beachtung gefunden.

Das Alarmsystem

Der Körper hat ein eigenes Alarmsystem für übermäßigen Sonnengenuß - die Wärmeentwicklung. Doch diese Signale werden durch Wind, Wolken und Wasser leicht außer Kraft gesetzt. So kommt es zum Beispiel beim Segeln, Schnorcheln und Surfen leicht zu einem Sonnenbrand. Selbst bei einem halben Meter Wassertiefe werden rund 63 Prozent der UV-Strahlung reflektiert.
Beachten Sie: Augen und Haut registrieren wie Stromzähler jede Sonnenstunde und jeden Sonnenbrand. Vor allem Kinder sind extrem UV-gefährdet. Sonnenbrände bei Kindern bis zu fünf Jahren erhöhen deutlich das Risiko, als Erwachsener an Hautkrebs zu erkranken. Babys dürfen überhaupt nicht in die pralle Sonne. Fakt ist: Übermäßige Sonnenbestrahlung gehört zu den Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs und Augenerkrankungen. Die Neuerkrankungsrate bei Hautkrebs hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Ein Risiko, das sich vermeiden läßt.

Risiken durch Medikamente

Es gibt noch einige andere Faktoren, die UV-Schädigung von Augen begünstigen. Dies sind zum Beispiel Mangelernährungszustände an Vitamin E und bestimmten Eiweißen. Zusätzliche UV-Empfindlichkeit wird durch die Einnahme von Medikamenten erzeugt. Dazu zählen alle photosensibilisierenden Medikamente (Behandlung von Schuppen- flechte), Entzündungshemmer (bei bestimmten Hautkrankheiten und Asthma) sowie alle Krebstherapeutika. Darüber hinaus sind Diabetes-Patienten besonders durch UV-Strahlung gefährdet, weil ihre Krankheit die an sich für das Auge relativ harmlose UVA-Strahlung wesentlich verstärkt. Übrigens: In diesem Zusammenhang warnen Experten auch vor Selbstbräunungsmitten, die sich auf Dauer im Auge ablagern und Schäden hervorrufen können.

Zehn gute Tipps

Überprüfen Sie gewissenhaft Ihren Hauttyp.
Checken Sie Ihren Urlaubsort auf UV-Belastung (z.B. Anzahl der Sonnentage).
Schützen Sie Ihre Augen besonders an Orten mit hoher UV-Reflexion, zum Beispiel im Schnee oder am Wasser.
Achten Sie beim Brillenkauf auf UV-Schutz getestete Gläser und den richtigen Sitz Ihrer Brille; fragen Sie uns !
Vorsicht bei stark getönten Gläsern. Nicht jede Sonnenbrille darf beim Autofahren benutzt werden.
Überprüfen Sie, ob Sie zu den Risikogruppen bei der UV-Augenbelastung gehören.
Schützen Sie besonders Kinder vor UV-Strahlung.
Meiden Sie die pralle Mittagssonne.
Schützen Sie Ihren Körper mit Hut, Kleidung und Sonnenschutzmittel.
Verwenden Sie hohe Lichtschutzfaktoren und cremen Sie sich mehrmals ein.